Translationale Geburtsmedizin
Forschung für eine gesunde Schwangerschaft – heute und in Zukunft
Unser Forschungsschwerpunkt beschäftigt sich mit der Frage, warum manche Schwangerschaften komplikationslos verlaufen, während bei anderen Erkrankungen wie Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung), Plazentafunktionsstörungen oder Wachstumsauffälligkeiten des Kindes auftreten.
Im Mittelpunkt unserer Forschung stehen die Gesundheit der mütterlichen Blutgefäße (Endothelfunktion), der Stoffwechsel sowie die Funktion der Plazenta. Diese Faktoren beeinflussen maßgeblich den Verlauf einer Schwangerschaft und können gleichzeitig Hinweise auf das spätere Herz-Kreislauf- und Stoffwechselrisiko von Mutter und Kind geben.
Wie wir forschen
Um die Ursachen von Schwangerschaftskomplikationen besser zu verstehen, verbinden wir die Erfahrungen aus der klinischen Versorgung mit moderner Laborforschung. So können wissenschaftliche Erkenntnisse schneller in neue Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten für unsere Patientinnen einfließen. Genau diese enge Verzahnung von Forschung und medizinischer Versorgung wird als translationale Forschung bezeichnet.
Unsere Ziele
Unser langfristiges Ziel ist es, Risiken für Schwangerschaftskomplikationen möglichst früh zu erkennen und individuelle Präventions- sowie Behandlungsstrategien zu entwickeln. Dabei möchten wir besser verstehen,
- welche biologischen Prozesse zu Schwangerschaftskomplikationen führen,
- welche Frauen ein erhöhtes Risiko haben,
- welche Biomarker eine frühe Vorhersage ermöglichen und
- wie sich die Gesundheit von Mutter und Kind langfristig positiv beeinflussen lässt.
So möchten wir dazu beitragen, die Schwangerschaft sicherer zu machen und die Gesundheit von Müttern und ihren Kindern weit über die Geburt hinaus nachhaltig zu fördern.
Weiterführende Informationen
Eine Übersicht der wissenschaftlichen Publikationen und Forschungsprojekte unserer Arbeitsgruppe finden Sie auf der Website der Arbeitsgruppe Metabol.