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Forschung
Als Teil der Uniklinik Köln und als Perinatalzentrum Level 1 ist es unser Anspruch, die Versorgung von Schwangeren und ihren Kindern kontinuierlich zu verbessern. Fortschritte in der Medizin entstehen nicht zufällig – sie beruhen auf neuen Erkenntnissen aus Forschung und klinischer Erfahrung. Deshalb gehört wissenschaftliches Arbeiten bei uns zum Alltag: von praxisnahen Fragestellungen aus der Versorgung bis hin zu biologischen Grundlagenprozessen rund um Schwangerschaft und Plazenta.
Woran wir arbeiten
Unsere Forschung orientiert sich an klinisch relevanten Fragen – insbesondere dort, wo frühe Diagnostik, Prävention und individuelle Betreuung entscheidend sind. Dazu gehören (je nach Projektstand) beispielsweise:
- Schwangerschaftskomplikationen und Risikokonstellationen
- mütterliche Erkrankungen in der Schwangerschaft (z. B. hypertensive Erkrankungen, Stoffwechselstörungen)
- Frühgeburtsrisiken und deren bestmögliche Betreuung
- Bedeutung und Funktion der Plazenta für den Schwangerschaftsverlauf
- Qualität und Sicherheit in der perinatalen Versorgung
Wie Sie uns unterstützen können
Damit Forschung möglich ist, sind wir in bestimmten Projekten auf Ihre Mithilfe angewiesen. Im Rahmen einer stationären oder ambulanten Behandlung kann es vorkommen, dass Sie gefragt werden, ob Sie Restproben für wissenschaftliche Zwecke zur Verfügung stellen möchten – zum Beispiel Plazentagewebe, Nabelschnur oder Blutreste, die ohnehin im Rahmen der Behandlung entnommen wurden.
Wichtig dabei:
- Die Spende ist freiwillig.
- Es entstehen Ihnen keine Nachteile, wenn Sie nicht teilnehmen.
- Ihre Daten werden datenschutzkonform verarbeitet (in der Regel pseudonymisiert/anonymisiert – je nach Projekt und Einwilligung).
- Sie erhalten vorab eine verständliche Aufklärung und können in Ruhe entscheiden.
Klinische Studien
Unabhängig von Restprobenspenden kann es sein, dass wir Sie – je nach Situation – auf die Teilnahme an einer klinischen Studie ansprechen. Das kann bei bestimmten Schwangerschaftskomplikationen der Fall sein oder auch, wenn Vergleichsdaten benötigt werden. Selbstverständlich gilt auch hier: Teilnahme nur nach ausführlicher Aufklärung und immer freiwillig.
Jede Zustimmung hilft, Versorgung weiterzuentwickeln und zukünftigen Patientinnen und Familien bestmöglich zugutekommen zu lassen.